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Das Festival

Über Concerti Corti

Über Concerti Corti

Das Festival Concerti Corti wird anlässlich Axel Cortis 30. Todesjahres und 90. Geburtstages ins Leben gerufen.

Axel Corti hat sich nie nur als Regisseur, Literat, Radiokünstler oder Dramaturg begriffen. So schafft auch Concerti Corti einen breiten Diskurs, um unterschiedliche Sparten und deren Publikum miteinander zu vereinen und füreinander zu begeistern.

Der künstlerische Fokus der Erstausgabe befasst sich neben dem Werk Cortis insbesondere mit der Kammermusik Franz Schuberts. Diese zieht sich wie ein roter Faden durch das Festivalprogramm. Axel Corti hatte einen starken Bezug zur Musik des Komponisten – in seinen Filmen kommt diese regelmäßig zum Vorschein.

Gesprächspartner:innen für 2023 sind Schauspieler:innen und Weggefährt:innen Cortis, die von ihren persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen mit dem Künstler berichten. Geleitet werden diese Gespräche von der Radiojournalistin Mirjam Jessa, die auch durch das Programm führt.

Mit jeder Ausgabe präsentieren wir einen Featured Composer, von dem ausgewählte Werke aufgeführt werden. Wir freuen uns, dass wir 2023 den österreichischen Komponisten Gerald Resch gewinnen konnten.

Das Team

Benjamin Herzl

Benjamin Herzl, Künstlerische Leitung

Sehr geehrter Damen und Herren, liebe Besucher:innen von Concerti Corti,

Als Ideengeber und künstlerischer Leiter dieses Festivals freut es mich ganz außerordentlich, Sie von 9.-12. Juni 2023 erstmals begrüßen zu dürfen. Seit mittlerweile zehn Jahren lebe ich nun in Wien und konzertiere als Solist und Kammermusiker auf zahlreichen Bühnen im In- und Ausland.

Aufgewachsen jedoch bin ich im nördlichen Flachgau, in Anthering. Eine Umgebung, die in mir das Gefühl von Zuhause, Vertrautheit weckt, und mich nachhaltig inspiriert. So muss es wohl auch für Axel Corti gewesen sein, der in dieser Gegend viele Jahre mit seiner Familie seinen Lebensmittelpunkt hatte.
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Axel Corti, ein Universalkünstler, der sich durch Grenzen nicht aufhalten ließ, der mit größter Hingabe gearbeitet hat und bereit war zu Riskieren. Eigenschaften, die für mich als Musiker überlebenswichtig sind. Mit seinen Filmen, aber auch mit seinem Schalldämpfer hat er nicht nur eine ganze Generation geprägt, er hat sie zum Nachdenken, zur Selbstreflexion angeregt.

Seit einiger Zeit ringe ich nun schon mit der Frage, ob die Sinnhaftigkeit eines weiteren Festivals in unserer zum Teil übersättigten Kulturlandschaft gegeben ist. Axel Corti war für mich die Initialzündung, an der kein Weg vorbeiführte, um meine Überlegungen in die Tat umzusetzen.

Cortis Werk ist so aktuell wie eh und je, und gerade darum ist es mir ein unbedingtes Anliegen, seine Filme wieder vor unsere Augen zu führen, seiner Stimme wieder genau zuzuhören, um so Musik, Film und Wort in einem Kontext zu betrachten, gegenüberzustellen und miteinander zu verbinden.

Marlene Lübke-Ahrens, Programmleitung Diskurs

Marlene Lübke-Ahrens studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien Architektur und Bühnenbild. Im Rahmen ihres Studiums nahm sie an verschiedenen Ausstellungen wie dem Ars Electronica Festival Linz, dem Wien Museum und der Smallest Gallery Graz teil. 2018 schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung als Master of Architecture ab.

Sie war bei den Salzburger Festspielen, am Wiener Burgtheater und am Volkstheater Wien tätig und arbeitete dabei mit renommierten Theaterschaffenden wie Dušan David Pařízek, Anna Badora, Paul Lerchbaumer, Victor Bodo, Christina Rast und Nikolaus Habjan zusammen.

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Marlene Lübke-Ahrens verwirklicht eigene Bühnen- und Kostümentwürfe. Unter anderem: „Alte Meister“ von Thomas Bernhard für das Tiroler Landestheater, „Gelebt, erlebt, überlebt“ von Gertrude Pressburger für das Volkstheater Wien, „Der Stellvertreter“ von Rolf Hochhuth für das Max Reinhardt Seminar und „Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“ von Joël Pommerat am Westbahntheater Innsbruck.

2021 erhielt Marlene Lübke-Ahrens das Margarete Schütte-Lihotzky Projektstipendium für ihr Projekt „Architektur aus Architektur aus Architektur“ und nahm im Rahmen der Stadtarbeit mit dem Projekt „missing-link“ zusammen mit Wolfgang Novotny an der Vienna Design Week teil. Hierfür erhielten sie den Erste Bank MehrWERT-Designpreis. Seit 2022 arbeitet sie mit Jakob Brossmann zusammen und verwirklichte Arbeiten am Theater Basel, an der Semperoper Dresden und dem MusikTheater an der Wien.

Für Concerti Corti ist sie ab 2024 für das Diskursprogramm verantwortlich.

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Haunsberg Kultur

Verein zur Förderung und Durchführung kultureller Veranstaltungen